Medial groß verkündete Attraktivitätsoffensive der Landesregierung im Praxistest – Welche monetären und nicht-monetären Zusatzangebote bietet die Landesregierung ihren Beschäftigten in den einzelnen Ministerien an und welche Auswirkungen haben diese auf die Stellenbesetzung?

Klei­ne Anfra­ge von Ralf Wit­zel, Ange­la Freimuth

Link zum Doku­ment: www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD18-18444.pdf

Zusam­men­fas­sung der Anfrage:

„Die Klei­ne Anfra­ge 7462 der Abge­ord­ne­ten Ralf Wit­zel und Ange­la Frei­muth (FDP) the­ma­ti­siert die Attrak­ti­vi­täts­of­fen­si­ve der Lan­des­re­gie­rung Nord­rhein-West­fa­len für den öffent­li­chen Dienst. Sie fragt nach den mone­tä­ren und nicht-mone­tä­ren Zusatz­an­ge­bo­ten in den ein­zel­nen Minis­te­ri­en, deren Nut­zung, sys­te­ma­ti­scher Eva­lua­ti­on sowie lan­des­wei­ten Leit­li­ni­en und Min­dest­stan­dards. Zudem wird um eine aktu­el­le Über­sicht der unbe­setz­ten Stel­len zum 1. April 2026 gebe­ten. Die Lan­des­re­gie­rung betont in ihrer Vor­be­mer­kung die Bedeu­tung eines moder­nen, leis­tungs­fä­hi­gen öffent­li­chen Diens­tes und ver­weist auf ein Maß­nah­men­pa­ket zur Moder­ni­sie­rung, das fle­xi­ble Arbeits­zeit­mo­del­le, mobi­les Arbei­ten, Gesund­heits­ma­nage­ment, Fort­bil­dun­gen und fami­li­en­freund­li­che Ange­bo­te umfasst. Eine detail­lier­te Erhe­bung zu kon­kre­ten Zusatz­leis­tun­gen, deren Nut­zung und Eva­lua­ti­on in den Minis­te­ri­en fin­det jedoch nicht statt. Die aktu­el­le Stel­len­be­set­zung zeigt zum Stich­tag 1. April 2026 ins­ge­samt 17.405,62 unbe­setz­te Plan­stel­len (6,18 %) und 4.322,70 unbe­setz­te Stel­len für Arbeit­neh­mer (8,49 %) in der Lan­des­ver­wal­tung, dif­fe­ren­ziert nach Haus­halts­ka­pi­teln in den bei­gefüg­ten Anla­gen. Die Lan­des­re­gie­rung ver­weist auf die fort­lau­fen­de Umset­zung der Moder­ni­sie­rungs­of­fen­si­ve und die Bedeu­tung der Maß­nah­men zur Stär­kung der Attrak­ti­vi­tät des öffent­li­chen Dienstes.”

Zusam­men­fas­sung der Antwort:

Die Lan­des­re­gie­rung Nord­rhein-West­fa­len betont in ihrer Ant­wort auf die Klei­ne Anfra­ge 7462 die Bedeu­tung eines moder­nen, leis­tungs­fä­hi­gen öffent­li­chen Diens­tes und beschreibt eine Moder­ni­sie­rungs­of­fen­si­ve zur Stei­ge­rung der Attrak­ti­vi­tät als Arbeit­ge­ber. Die­se umfasst fle­xi­ble Arbeits­zeit­mo­del­le, mobi­les Arbei­ten, Home­of­fice-Rege­lun­gen, Gesund­heits­ma­nage­ment, Fort- und Wei­ter­bil­dungs­an­ge­bo­te sowie fami­li­en­freund­li­che Maß­nah­men wie Eltern-Kind-Büros. Kon­kre­te Erhe­bun­gen zu den ange­bo­te­nen Arbeit­ge­ber­leis­tun­gen, deren Nut­zung und sys­te­ma­ti­scher Eva­lua­ti­on in den ein­zel­nen Minis­te­ri­en lie­gen jedoch nicht vor. Lan­des­wei­te Leit­li­ni­en oder Min­dest­stan­dards für Arbeit­ge­ber­leis­tun­gen wer­den auf die all­ge­mei­nen Aus­füh­run­gen ver­wie­sen. Zum Stich­tag 1. April 2026 sind in der Lan­des­ver­wal­tung ins­ge­samt 17.405,62 Plan­stel­len unbe­setzt, was einem Anteil von 6,18 % ent­spricht; bei den Stel­len für Arbeit­neh­me­rin­nen und Arbeit­neh­mer sind 4.322,70 Stel­len unbe­setzt (8,49 %). Die detail­lier­te Auf­schlüs­se­lung nach Haus­halts­ka­pi­teln ist in den Anla­gen der Ant­wort enthalten.

© 2026 Angela Freimuth

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