Freimuth (FDP): Erneuter Rückgang beim Wohnungsbau ist alarmierend

Aktu­el­le Zah­len von IT.NRW zum Woh­nungs­bau in Nord­rhein-West­fa­len zei­gen einen erneu­ten deut­li­chen Rück­gang bei den Fer­tig­stel­lun­gen im Jahr 2025. Dem­nach ist die Woh­nungs­bau­quo­te in NRW auf den nied­rigs­ten Stand seit 2011 gefallen.

Dazu erklärt Ange­la Frei­muth, Spre­che­rin für Digi­ta­li­sie­rung, Bau­en und Woh­nen der FDP-Land­tags­frak­ti­on NRW:

„Dass die Woh­nungs­bau­quo­te in Nord­rhein-West­fa­len auf den nied­rigs­ten Stand seit 2011 gefal­len ist, ist erschre­ckend. Wäh­rend der Bedarf an bezahl­ba­rem Wohn­raum wei­ter steigt, wer­den immer weni­ger Woh­nun­gen fer­tig­ge­stellt. Poli­ti­sche Ankün­di­gun­gen rei­chen nicht. Das drit­te Ände­rungs­ge­setz zur Bau­ord­nung, das gera­de im Land­tag bera­ten wird, geht in die rich­ti­ge Rich­tung – kommt aber zu spät und muss deut­lich muti­ger wer­den. Schwarz-Grün hat­te schon die Reform der Lan­des­bau­ord­nung 2024 als gro­ßen Bei­trag für schnel­le­res und ein­fa­che­res Bau­en ver­kauft. Die aktu­el­len Zah­len zei­gen, dass der Absturz beim Woh­nungs­bau den­noch nicht gestoppt wur­de. Die Lan­des­re­gie­rung muss jetzt end­lich dafür sor­gen, dass Geneh­mi­gun­gen schnel­ler erteilt, Ver­fah­ren ver­ein­facht und Inves­ti­tio­nen erleich­tert wer­den. Nord­rhein-West­fa­len kann sich beim Woh­nungs­bau kei­nen wei­te­ren Rück­gang leisten.“

© 2026 Angela Freimuth

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