Medial groß verkündete Attraktivitätsoffensive der Landesregierung im Praxistest – Wie haben sich Personalabgänge und Stellenveränderungen in der Staatskanzlei und den einzelnen Ministerien seit 2017 entwickelt?

Klei­ne Anfra­ge von Ange­la Frei­muth, Ralf Wit­zel, Dirk Wedel

Link zum Doku­ment: www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD18-18438.pdf

Zusam­men­fas­sung der Anfrage:

Die Klei­ne Anfra­ge 7456 der Abge­ord­ne­ten Ange­la Frei­muth, Ralf Wit­zel und Dirk Wedel (FDP) the­ma­ti­siert die Ent­wick­lung von Per­so­nal­ab­gän­gen und Stel­len­ver­än­de­run­gen in der Staats­kanz­lei und den Minis­te­ri­en Nord­rhein-West­fa­lens seit 2017. Anlass sind Vor­wür­fe gegen die Minis­te­rin Ina Schar­ren­bach wegen man­geln­der Füh­rungs­kul­tur und hoher Fluk­tua­ti­on in ihrem Minis­te­ri­um. Die Anfra­ge for­dert eine res­sort­über­grei­fen­de, sys­te­ma­ti­sche und jah­res­wei­se Über­sicht der Per­so­nal­ver­än­de­run­gen, inklu­si­ve der Aus­wir­kun­gen von Regie­rungs­wech­seln 2017 und 2022. Ziel ist es, die Attrak­ti­vi­täts­of­fen­si­ve der Lan­des­re­gie­rung für den öffent­li­chen Dienst auf ihre Wirk­sam­keit zu prü­fen und fest­zu­stel­len, ob die Fluk­tua­ti­on in ande­ren Res­sorts eben­falls über­durch­schnitt­lich ist. Die Lan­des­re­gie­rung ant­wor­tet, dass eine voll­stän­di­ge Aus­wer­tung für den gesam­ten Zeit­raum nicht mög­lich war und beschränkt die Daten auf die Legis­la­tur­pe­ri­ode ab Juni 2022. Die Ant­wort ent­hält detail­lier­te Zah­len zu Per­so­nal­ab­gän­gen wegen Alters­gren­ze, vor­zei­ti­gem Ruhe­stand, Ver­set­zun­gen, Beför­de­run­gen und Eigen­kün­di­gun­gen, auf­ge­schlüs­selt nach Minis­te­ri­en und Jah­ren. Die Daten zei­gen unter­schied­li­che Fluk­tua­ti­ons­ra­ten, wobei die Moder­ni­sie­rungs­of­fen­si­ve als wich­ti­ges Signal zur Stär­kung des öffent­li­chen Diens­tes her­vor­ge­ho­ben wird.

Zusam­men­fas­sung der Antwort:

Die Lan­des­re­gie­rung Nord­rhein-West­fa­len hat auf die Klei­ne Anfra­ge 7456 eine umfas­sen­de Über­sicht zu Per­so­nal­ab­gän­gen und Stel­len­ver­än­de­run­gen in der Staats­kanz­lei und den Minis­te­ri­en im Zeit­raum vom 1. Juni 2022 bis 31. März 2026 vor­ge­legt. Die Daten zei­gen jähr­li­che abso­lu­te und pro­zen­tua­le Zah­len zu Aus­schei­den wegen Errei­chens der Regel­al­ters­gren­ze, vor­zei­ti­gem Ruhe­stand, Ver­set­zun­gen in ande­re Res­sorts sowie Eigen­kün­di­gun­gen. Die Aus­wer­tung wur­de auf die aktu­el­le Legis­la­tur­pe­ri­ode begrenzt, da eine flä­chen­de­cken­de sys­te­ma­ti­sche Erfas­sung für den gesam­ten Zeit­raum seit 2017 nicht mög­lich war. Die Zah­len vari­ie­ren je nach Minis­te­ri­um, wobei die Lan­des­re­gie­rung betont, dass die Moder­ni­sie­rungs­of­fen­si­ve des öffent­li­chen Diens­tes dar­auf abzielt, die Attrak­ti­vi­tät als Arbeit­ge­ber zu stär­ken und die Ver­wal­tung zukunfts­fest auf­zu­stel­len. Die Daten die­nen der sach­ge­rech­ten Ein­ord­nung der Per­so­nal­ver­än­de­run­gen und sol­len hel­fen, ein voll­stän­di­ges Bild der per­so­nel­len Situa­ti­on in den Minis­te­ri­en zu erhalten.

© 2026 Angela Freimuth

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