Zusammenfassung der Anfrage:
Die Kleine Anfrage thematisiert die akute und sich verschärfende Unterversorgung mit Pflegefachpersonal im Ennepe-Ruhr-Kreis vor dem Hintergrund einer demografischen Entwicklung, die zu einem erhöhten Bedarf bei gleichzeitigem Fachkräftemangel führt. Es wird auf eine besonders ungünstige Altersstruktur der Pflegekräfte hingewiesen, bei der viele bald in Rente gehen, während der Anteil älterer Menschen steigt. Die Abgeordneten fragen die Landesregierung nach ihrer Einschätzung der Versorgungslage, geplanten Maßnahmen zur Fachkräftesicherung, Unterstützung bei Nachwuchsgewinnung und Fachkräftebindung, Motivation zum Wiedereinstieg ehemaliger Pflegekräfte sowie Hilfen für pflegende Angehörige in der Region.
Zusammenfassung der Antwort:
Die Landesregierung erkennt die aktuelle und zukünftige Unterversorgung mit Pflegefachpersonal im Ennepe-Ruhr-Kreis als ernstes Problem an, insbesondere vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung mit einem hohen Anteil älterer Menschen und einem Mangel an jungen Pflegekräften. Zur Bekämpfung des Fachkräftemangels plant sie verschiedene Maßnahmen, darunter die Förderung der Nachwuchsgewinnung und Fachkräftebindung. Dabei werden gezielte Unterstützungen für den Ennepe-Ruhr-Kreis umgesetzt, um Pflegefachpersonen zum Wiedereinstieg zu motivieren und pflegende Angehörige zu entlasten, die aufgrund der Unterversorgung zusätzliche Pflegeaufgaben übernehmen müssen.